
Oslo, Ostern, Black Metal und jede Menge Metalhaeds aus aller Herren Länder – was soll da schon schiefgehen? 2026 feiert das Inferno Metal Festival sein 25-jähriges Jubiläum. Und auch für mich als Fan der ersten Stunde ist es bereits die 25. Runde! Deshalb stellt sich sofort dieses vertraute Gefühl ein, sobald wir in Oslo aus dem Flieger steigen: Wir sind zurück!

Aber ganz ohne Wehmut geht es dieses Mal nicht, denn das Inferno findet komplett ohne Festival-Boss Jan-Martin Jensen statt, der im vergangenen Jahr viel zu früh verstorben ist. Er hat das Festival über viele Jahre entscheidend geprägt.
Unser Festivalstützpunkt ist wie immer das Clarion Hotel The Hub mitten in der Innenstadt von Oslo. Hier wohnen für die Zeit des Festivals so ziemlich alle Beteiligten: Musiker, Crew, Presse, Veranstalter und natürlich jede Menge Festivalbesucher. Und hier findet außerdem die Inferno Music Conference statt und hier trifft man eigentlich ständig bekannte Gesichter, sei es beim Frühstück, an der Hotelbar oder im Aufzug.
Für die Konzerte bleibt es wie gehabt beim bewährten Doppelpack Rockefeller und John Dee. Die beiden Venues sind über eine Treppe miteinander verbunden, die im Laufe der nächsten Tage garantiert dafür sorgt, dass man auf seine 10.000 Schritte pro Tag kommt. Ins Rockefeller passen übrigens rund 1.300 Menschen, das kleinere John Dee im Keller des Gebäudes fasst etwa 500. Dazu kommen weitere Venues: Vaterland, Kniven und Brewgata. Neu dabei ist in diesem Jahr das Crow Bar, nachdem das Goldie leider überraschend schließen musste.
Und natürlich gibt es wieder genug Gründe, nicht nur zwischen Bühne und Hotel hin und her zu laufen. Bei der Inferno Music Conference warten interessante Vorträge und Gesprächsrunden, im Hotel gibt es eine Kunstausstellung und die Tattoo Fair bietet die einmalige Gelegenheit, sich ein weiteres Souvenir zuzulegen, das garantiert unter die Haut geht.
Wer übrigens noch tiefer in die Geschichte des norwegischen Black Metal eintauchen möchte, kann an einer Black Metal Bus-Tour teilnehmen. Anders Odden von CADAVER und ORDER führt die Teilnehmer zu einigen der einschlägigen Orte der Szene: zur Holmenkollen-Kapelle, zu Euronymous' ehemaligem Plattenladen Helvete (heute Neseblod Records), zu seinem Grab in Ski und zum Bahnhof in Langhus, an dem das berühmte Foto von Euronymous und Necrobutcher auf der Bank entstanden ist.
Auch die Inferno Metal-Auktion findet wie jedes Jahr im Hotel statt. Wer schon immer ein Stück Black-Metal-Geschichte besitzen wollte, bekommt hier die Gelegenheit dazu. Tore Bratseth, ehemaliges Mitglied von OLD FUNERAL und selbst seit den ganz frühen Tagen dabei, versteigert hier wie immer diverse Black Metal-Raritäten.
DONNERSTAG
Soviel also zum Rahmen- bzw. Kulturprogramm. Denn schließlich sind wir vor allem wegen der Bands am Start. Also geht es die Rampe zum Rockefeller hinauf und das vertraute Glücksgefühl stellt sich sofort wieder ein! Schnell haben wir das erste Bier in der Hand und stehen auf der Dachterrasse, die auf dem Inferno nicht nur für die Raucher der „Place to be“ ist. Nach der obligatorischen ersten Zigarette dort oben sind wir aber sowas von bereit für die erste Band auf der großen Bühne im Rockefeller!
1914
Den Auftakt auf der Hauptbühne machen nämlich keine geringeren als 1914 aus der Ukraine, die vor einigen Jahren bereits auf dem Inferno spielen sollten, ihren Auftritt damals aber leider absagen mussten. In ihren Kriegsuniformen und mit ukrainischer Flagge betreten sie die Bühne, während bereits die ersten Schüsse und markanten Snare-Schläge aus den Boxen ballern. Thematisch dreht sich bei 1914 alles um den Ersten Weltkrieg, und auch live ist der Krieg allgegenwärtig. Das Hauptaugenmerk der Setlist liegt auf der aktuellen Scheibe „Viribus Unitis“ (2025), die die Geschichte eines ukrainischen Soldaten in der österreichisch-ungarischen Armee behandelt und seine Erlebnisse sozusagen chronologisch nachzeichnet. Dazwischen bleibt Sänger Dmytro Ternushchak immer wieder stehen, um sich mit klaren Worten zur aktuellen Situation in der Ukraine zu äußern. Seine Ansagen gegen Krieg, Imperialismus und Putin fallen natürlich entsprechend deutlich aus und werden vom Publikum mit lautem Beifall aufgenommen. Und überhaupt holen die Jungs das Publikum mit Ihrem Blackened Death/Doom Metal sofort ab. Die Songs von „Viribus Unitis“ funktionieren live hervorragend. 1914 sorgen damit für einen intensiven und zugleich nachdenklichen Festivalauftakt und setzen die Messlatte für die folgenden Bands ziemlich hoch!
Setlist 1914
War In (The Beginning of the Fall)
FN .380 ACP#19074
Vimy Ridge (In Memory of Filip Konowal)
1915 (Easter Battle for the Zwinin Ridge)
1916 (The Südtirol Offensive)
1917 (The Isonzo Front)
Passchenhell
War Out (The End?)
SVARTTJERN
Weiter geht’s für uns mit SVARTTJERN, die für rohen, dreckigen Black Metal mit Punk- und Thrash-Einflüssen stehen. Im Gepäck haben die Jungs eine Bühnenshow, bei der man besser nicht allzu zimperlich unterwegs sein sollte: vor einer großen Leinwand mit okkulten Symbolen und ziemlich ekligen Bildern von einem von Maden bevölkerten Kadaver legen die Norweger los! Der Song „Ancient Shadows Revelation“ ballert dabei besonders fies aus den Boxen. Hans Fyrste indes schreit sich die Seele aus dem Leib und rockt die Bühne mit einer Mischung aus purem Wahnsinn, Provokation und einer guten Portion schwarzem Humor. Die Performance des Frontmannes bewegt irgendwo zwischen völliger Eskalation und bewusstem Blödsinn, was den Auftritt der Norweger äußerst unterhaltsam macht. Mit „All Hail Satan“, „Aluminium Bat Domina“ und dem Turbonegro-Cover „Prince of the Rodeo“ geht‘s weiter, bevor man zu einem besonderen Moment kommt: Hoest von TAAKE kommt auf die Bühne und gibt gemeinsam mit SVARTTJERN den RAGNAROK-Klassiker „Blackdoor Miracle“ zum Besten. Damit erweisen die Jungs ihrem guten Freund, dem im Januar dieses Jahres verstorbenen RAGNAROK-Mastermind Jontho, die Ehre. Ein absolutes Highlight!
Setlist SVARTTJERN
Stillborn Acolyte
Chop, Slit, Flay
Ancient Shadows Revelation
Aluminium bat domina
Blackdoor Miracle
Hymns for the Molested
All Hail Satan
Prince of the Rodeo (Turboneger cover)
Determination
Code Human
INCANTATION
Anschließend stehen die Death-Metal-Urgesteine INCANTATION bei ihrem ersten Inferno-Auftritt mit einem ganz besonderen Set auf der Hauptbühne: Das komplette Debüt-Album „Onward to Golgotha“ von 1992 steht auf dem Programm, inklusive des Bonus-Tracks „Eternal Torture“. Und dabei machen die Mannen um John McEntee wahrlich keine Gefangenen. Vom ersten Ton an bricht im Rockefeller das Chaos aus! Die Amis zocken ihren Old-School-Todesmetall mit einer Präzision, die beinahe unheimlich wirkt, während McEntees Vocals irgendwo zwischen tiefstem Grollen und höllischem Röcheln liegen. Songs wie „Golgotha“, „Devoured Death“ oder „Blasphemous Cremation“ werden von der Meute begeistert abgefeiert: Moshpits entstehen, während diverse Crowdsurfer unterwegs sind. Dazwischen wird gebangt, was der Nacken hergibt. Zum Schluss wird lautstark der Bandname skandiert. Starker Auftritt!
Setlist INCANTATION
Golgotha
Devoured Death
Blasphemous Cremation
Rotting Spiritual Embodiment
Unholy Massacre
Entrantment of Evil
Christening the Afterbirth
Immortal Cessation
Profanation
Deliverance of Horrific Prophecies
Eternal Torture
HULDER
Unterdessen betritt HULDER die Bühne im proppenvollen John Dee. Das Projekt um die gebürtige Belgierin Marliese Beeuwsaert, die inzwischen in den USA lebt, gehört zu den Bands, auf die wir heute besonders gespannt sind. Die Bühne ist dunkel gehalten und mit Efeu dekoriert, was gut zur mittelalterlich angehauchten Atmosphäre passt. Musikalisch verbindet HULDER rohen Black Metal mit einem folkigen, fast schon archaischen Einschlag. Die hohen, eisigen Vocals treffen auf eingängige Melodien und sorgen dafür, dass im John Dee ordentlich die Haare fliegen. Die Songs funktionieren live also genauso gut wie auf CD. Feine Sache!
TORMENTOR
Mit TORMENTOR aus Ungarn steht als Nächstes eine echte Kultband der Hauptbühne. Die Mannen um Attila Csihar sind bereits seit den 1980ern aktiv und vor allem das Album „Anno Domini“ (1989) gilt bis heute als Klassiker. Dass Attila gleichzeitig auch bei MAYHEM am Gesangsmikro steht, macht den Auftritt für viele natürlich noch spannender. Los geht es mit „Tormentor I“. Attila fegt über die Bühne, geht auf seine Bandkollegen los und hat das Publikum relativ schnell im Griff. Zwischendurch erinnert er mehrfach an den verstorbenen Festival-Boss Jan-Martin Jensen. Bei „Elizabeth Bathory“ singt Attila fast schon liebevoll in einen Totenschädel. Besonders skurril indes wird es, als er im Schweinekostüm über die Bühne kriecht und von einem Bandkollegen getreten wird. Musikalisch bekommen wir Old School Black Metal mit Thrash-Einflüssen geboten. So klingt Black Metal, bevor sich das Genre zu dem entwickelt hat, was wir heute im Allgemeinen darunter verstehen. Sauber!
CARNIVORE A.D.
Überraschenderweise ist das John Dee beim Auftritt von CARNIVORE A.D. nicht ganz so voll wie wir uns das vorgestellt haben. Die New Yorker, die aus den legendären CARNIVORE hervorgegangen sind, sind für uns die letzte Band des ersten Abends. Damals war der 2010 verstorbene Peter Steele Frontmann der Band, und zwar lange bevor er mit TYPE O NEGATIVE bekannt wurde. Nach seinem plötzlichen Tod wird die Band schließlich unter dem Namen CARNIVORE A.D. weitergeführt. Hier und heute stehen mit Gitarrist Marc Piovanetti und Schlagzeuger Louie Beateaux zwei Mitglieder der Originalbesetzung auf der Bühne, unterstützt von Chuck Lenihan an der Gitarre, Joe Cangelosi am Schlagzeug und Baron Misuraca am Bass und Gesang. Misuraca erinnert nicht nur äußerlich extrem an Peter Steele, sondern auch stimmlich kommt er seinem Vorgänger ziemlich nahe. Auf der Setlist stehen natürlich die Klassiker! „Jesus Hitler“, „Retaliation“ und „Male Supremacy“ werden von der Meute vor der Bühne textsicher mitgesungen. Dazwischen spielen die Jungs mit „I Stand Alone“ aber auch einen neuen Song von der aktuellen EP „Transmutation“. Zwischendurch erinnert Misuraca an die beiden verstorbenen Bandmitglieder Keith Alexander und Peter Steele. Dafür gibt es verdienten Applaus vom Publikum. Danach scheint es ganz so, als sei der Auftritt bereits zu Ende - die Instrumente werden abgestellt und die ersten Fans machen sich auf den Weg nach oben. Aber plötzlich gibt‘s mit „Sex and Violence“ dann doch noch eine Zugabe! Top!
FREITAG
FUNERAL
Den Anfang des nunmehr zweiten Festivaltages machen FUNERAL. Als die Norweger um 16:30 Uhr auf der Hauptbühne stehen, hat sich schon eine ordentliche Zahl an Fans im Rockefeller versammelt. Seit 1991 steht die Band für Funeral Doom und somit für schwere Riffs, langsame Tempi und Melancholie. Frontmann Eirik Krokfjord erinnert während der Show an den ehemaligen Sänger Sindre Nedland, der im letzten Jahr viel zu früh mit gerade einmal 40 Jahren verstorben ist. Auf der Setlist steht unter anderem der Song „Materie“ vom Album „Praesentialis in Aeternum“ (2021), bevor zum Abschluss mit „Too Young to Die“ ein Song von der aktuellen Scheibe „Gospel of Bones“ (2024) auf dem Programm steht. Wie bereits auf der Platte ist Kari Kleiven auch live als Gastsängerin mit dabei. Ein ruhiger, aber feiner Einstieg in den zweiten Tag!
DER WEG EINER FREIHEIT
Richtig voll wird’s im Rockefeller, als DER WEG EINER FREIHEIT die Bühne betreten. Musikalisch befinden sich die Würzburger zwischen Post Black Metal und Atmospheric Black Metal. Besonders stark ist das Wechselspiel zwischen Härte und Melodie. Die wütenden Black Metal-Screams treffen auf melancholischen cleanen Gesang und elektronische Elemente. De Bühne indes ist in Nebel getaucht, während sich die Songs langsam aufbauen und immer wieder in gewaltigen Ausbrüchen entladen. Das Hauptaugenmerk der Setlist liegt übrigens auf dem sehr starken aktuellen Album „Innern“ (2025), dessen Songs beim Publikum richtig gut ankommen. Ein gelungener Auftritt!
Setlist DER WEG EINER FREIHEIT
Marter
Xibalba
Immortal
Eos
Ruhe
Aufbruch
Forlorn
THE KOVENANT
Besonders gespannt sind wir auf den Reunion-Gig von THE KOVENANT! Nach 14 Jahren Pause steht die Band wieder gemeinsam auf der Bühne und die Erwartung ist natürlich entsprechend groß. Gegründet als COVENANT, haben die Norweger Ende der Neunziger mit „In Times Before the Light“ und vor allem „Nexus Polaris“ zwei großartige Symphonic Black Metal-Alben veröffentlicht. Danach folgt mit dem nunmehr dritten Album „Animatronic“ und unter dem Namen THE KOVENANT der Wechsel hin zu elektronisch angehauchtem Industrial Metal. Frontmann und Mastermind hinter der Band ist Ex-DIMMU BORGIR-Bassist Nagash am Bass und Gesang, hinter dem Schlagzeug sitzt Hellhammer von MAYHEM, Sarah Jezebel Deva (Ex-CRADLE OF FILTH) steuert die Backing Vocals bei. Dazu kommen Sverd und Knut Magne Valle von ARCTURUS an Keyboard und Gitarre sowie Ghul von MAYHEM an der zweiten Gitarre. Eine illustre Besetzung also! Mit „The Sulphur Feast“ legen die Norweger schließlihc los, danach folgt unter anderem „Bizarre Cosmic Industries“, während auf der Leinwand im Hintergrund erst einmal das Artwork von „Nexus Polaris“ zu sehen ist. Als dann aber die Songs aus der Industrial-Phase kommen, wechselt auch die Projektion zu „Animatronic“. Bei tanzbareren Songs wie „Jihad“ und „New World Order“ ist die Stimmung im Publikum besonders gut. Nagash entpuppt sich als sehr unterhaltsamer Frontmann und sorgt mit seinen Grimassen immer wieder für Schmunzler im Publikum. Nach „New World Order“ verlässt Sängerin Sarah die Bühne, bevor es zum Abschluss mit „Towards the Crown of Nights“ noch einmal einen Song vom Debüt-Album „In Times Before the Light“gibt. Alles in allem liefert THE KOVENANT ein verdammt solides Comeback ab, soviel steht fest!
Setlist THE KOVENANT
The Sulphur Feast
Bizarre Cosmic Industries
Planetarium
The Last of Dragons
Bringer of the Sixth Sun
Dragonheart
Planetary Black Elements
Chariots of Thunder
Jihad
New World Order
Towards the Crown of Nights
GROZA
Nach The Kovenant geht es bei GROZA wieder deutlich gradliniger zur Sache. Die Band aus Bayern zockt schnellen, druckvollen Black Metal mit Post/Atmopheric-Anleihen, der stark in Richtung MGLA oder UADA geht. Das Publikum im gut gefüllten John Dee geht ordentlich mit, und GROZA halten die Energie über das gesamte Set hoch. Kein großes Gedöns, sondern einfach eine ziemlich geile Black-Metal-Show, die uns alle direkt überzeugt.
MAYHEM
Als MAYHEM den zweiten Festivaltag als Headliner beenden, ist das Rockefeller buchstäblich bis in die letzte Ecke gefüllt. Selbst im Eingangsbereich und rund um den gegenüberliegenden Merch-Stand drängen sich die Fans, um zumindest ein bisschen von der Show der norwegischen Black-Metal-Pioniere mitzubekommen. Drummer-Legende Hellhammer hat an diesem Abend ja bereits mit THE KOVENANT gespielt und sitzt gerade einmal zwei Stunden später wieder hinter seinem Schlagzeug. Von Ermüdungserscheinungen ist allerdings nichts zu merken! Der Einstieg gehört dem aktuellen Album „Liturgy of Death“, bevor sich die Norweger quer durch die gesamte Bandgeschichte zocken. Attila Csihar, der am gestrigen Donnerstag bereits mit TORMENTOR auf der Hauptbühne stand, gibt wie gewohnt den charismatischen Frontmann und wechselt im Laufe des Gigs mehrmals das Outfit. Besonders gewöhnungsbedürftig sind allerdings die Outfits der übrigen Bandmitglieder: so erscheinen Teloch, Hellhammer, Necrobutcher und Ghul in in ganz normalen Straßenklamotten mit Caps und Shirts. Als die Lichter dann blau werden und der Mond auf der Leinwand über der Bühne erscheint, weiß wohl jeder, was kommt. Der Klassiker „Freezing Moon“ vom „De Mysteriis Dom Sathanas“-Album ist definitiv eines der Highlights auf der Setlist. Später folgt noch ein Ausflug in die frühen Tage der Band. Zu „Silvester Anfang“ laufen alte Bilder über die Leinwand, bevor mit „Deathcrush“, „Chainsaw Gutsfuck“, „Carnage“ und „Pure Fucking Armageddon“ noch einmal ordentlich abgeliefert wird. Vor der Bühne indes wird geheadbangt und gecrowdsurft, was das Zeug hält. Eine würdiger Headliner – dem Legendenstatus entsprechend!
SAMSTAG
DARVAZA
DARVAZA sind am dritten Festivaltag der Opener auf der Mainstage. Während sich das Rockefeller so langsam aber sicher füllt, gibt das italienisch-norwegische Projekt um Omega und Wraath einen druckvollen Mix aus Black- und Death Metal zum Besten, der ordentlich nach vorn geht. Frontmann Wraath steht dabei nicht nur starr am Gesangsmikro. Mal bleibt er fast regungslos stehen, bevor dann plötzlich die ganze Wut aus ihm herauskommt. Seine Moves wirken unberechenbar und geben dem Ganzen eine „angenehm unangenehme“ Note. Ein kurzer, aber intensiver Auftritt, der Lust auf mehr macht!
Setlist DARVAZA
Holy Blood
The Barren Earth
This Hungry Triumphant Darkness
Fearless Unfeard He Slept
Blood Of No-One
The Silver Chalice
WHOREDOM RIFE
Weiter geht’s für uns mit traditionellem norwegischen Black Metal. WHOREDOM RIFE machen schon beim ersten Song „Curse of the Moon“ vom „Winds of Wrath“-Album klar, wohin die Reise geht. Frostig, brutal und ohne viel Gedöns - so muss Black Metal! Sänger K.R. hält die Crowd dabei gut bei Laune, während sich die Band souverän durchs Set knüppelt. Viel mehr braucht’s für eine gute Black-Metal-Show eigentlich nicht.
Setlist WHOREDOM RIFE
Curse of the Moon
Den vrede makt
Cursing the Storm to Come
From Nameless Pagan Graves
Ravenous
Beyond the Skies of God
HIEROPHANT
Im Anschluss gehen wir runter ins John Dee. Dort spielen nämlich HIEROPHANT aus Italien, die bereits seit 2009 unterwegs sind. Stilistisch haben sie sich vom anfänglichen Black Metal mit Sludge- und Hardcore-Einflüssen inzwischen etwas mehr in Richtung Black/Death Metal entwickelt. Die Riffs der Italiener kommen mit ordentlich Wucht und Tempo. Sänger Sergio Ponti ist dabei besonders aktiv und verteilt seine Spucke leider großzügig in Richtung Publikum und Fotograben. Gut, dass wir uns etwas weiter hinten an der Theke positioniert haben – schließlich braucht man immer ein Bier in der Hand. Am Ende ist das proppenvolle John Dee jedenfalls gut aufgeheizt und HIEROPHANT haben beim Publikum trotz allem ordentlich Eindruck hinterlassen.
Setlist HIEROPHANT
Mortem Aeternam
Seeds of Vengeance
Devil Incarnate
Crypt of Existence
Interlude
In Chaos, in Death
Death Siege
Nemesis of Thy Mortals
SAMAEL
Oben im Rockefeller sind SAMAEL an der Reihe. Die Schweizer legten im Laufe ihrer Karriere bekannterweise einen bemerkenswerten Wandel hin. Damals noch eindeutig in Black Metal-Gefilden unterwegs, entwickelte sich die Band spätestens mit dem Album „Passage“ (1996) in eine deutlich elektronischere Richtung. Die Setlist am heutigen Abend liest sich wie ein Querschnitt durch dieverschiedene Phasen der Bandgeschichte. Mit „Son Of Earth“, „Baphomet’s Throne“ und „Into The Pentagram“, welches übrigens Euronymous gewidmet ist, kommen auch frühe Songs zum Zuge. Dazu gibt es mit „Hidden Empire“ sogar einen neuen Song, der an diesem Abend seine Live-Premiere feiert. Sänger und Gitarrist Vorph macht dabei gewohnt einen guten und souveränen Job und sorgt für ordentlich Energie auf der Mainstage. Ein paar Soundprobleme trüben den Gig zwar ein bisschen, tun der Stimmung im Rockefeller aber keinen Abbruch.
KANONENFIEBER
Jetzt sind KANONENFIEBER an der Reihe. Den Mann hinter der Band kennen wir bereits vom letzten Inferno, denn ein Jahr zuvor stand Noise mit seinem anderen Projekt NON EST DEUS bereits im John Dee auf der Bühne. Diesmal ist er mit KANONENFIEBER und somit mit einer deutlich größeren Produktion am Start. Auf der Bühne befinden sich Sandsäcke, Kriegsfotografien, Uniformen und diverse Requisiten. Außerdem gehören jede Menge Pyros zur Show dazu. Die Gesichter der Musiker bleiben wie immer verborgen. Musikalisch kredenzen uns die Jungs aus Bayern eine druckvolle Mischung aus Black- und Death Metal mit leichten Industrial-Anleihen, dazu kommen die deutschsprachigne Texte und hier und da einige Originalaufnahmen aus der Zeit des Ersten Weltkriegs. „Der Füsilier I“, „Kampf Und Sturm“ und „Menschenmühle“ gehen ordentlich nach vorne und werden von einer aufwendigen Lichtshow und reichlich Feuer begleitet. Die Musiker wechseln mehrfach ihre Uniformen und nutzen die Bühne fast wie eine Art Theaterkulisse. Das funktioniert ziemlich gut, weil die Inszenierung die Musik zwar unterstützt, aber nicht von ihr ablenkt. Die Fans vor der Bühne gehen unterdessen gut mit und feiern die Deutschen ordentlich ab. Ich bin zugegebenermaßen zwar nicht der größte KANONENFIEBER-Fan, befinde diesen Auftritt aber für sehr gelungen.
Setlist KANONENFIEBER
The Yankee Division March
Die Fastnacht Der Hölle
Der Füsilier I
Kampf und Sturm
Z-Vor!
Heizer Tenner
Die Havarie
Panzerhenker
Gott mit der Kavallerie
Menschenmühle
Der Maulwurf
Ausblutungsschlacht
SADISTIC INTENT
Unten im John Dee wird anschließend ordentlich geknüppelt. SADISTIC INTENT aus Los Angeles spielen zum ersten Mal auf dem Inferno und liefern genau das, wofür sie seit nunmehr vier Jahrzehnten stehen: schnellen, wütenden und kompromisslosen Old-School-Death-Metal. Mit Songs wie „Existence“, „Numbered With The Dead“, „Ancient Black Earth“, „Untimely End“ oder „Funerals Obscure“ sorgen die Amis dafür, dass sofort die ersten Moshpits entstehen - ein Nackenbrecher jagt den nächsten! Alles in allem machen die Jungs keine Gefangenen und zeigen heute Abend einmal mehr, dass sie trotz 40 Jahren Bandgeschichte noch lange nicht zum alten Eisen gehören!
ENSLAVED
Als Headliner des dritten Tages stehen ENSLAVED nach zehn Jahren Inferno-Abstinenz endlich wieder auf der Hauptbühne im Rockefeller. Die Norweger haben sich über die Jahre vom puristischen Black/Viking Metal immer mehr in Richtung Prog Rock mit psychedelischen Elementen weiterentwickelt. Mit „Ethica Odini“ geht es los und der Song zieht uns sofort rein. Håkon Vinje und Drummer Iver Sandøy sorgen dabei nicht nur an ihren Instrumenten, sondern auch mit starken Clean Vocals für Abwechslung. „Homebound“ legt noch eine Schippe drauf, bevor Sänger Grutle Kjellson zwischendurch das Publikum mit seinem gewohnt trockenen Humor auf seine Seite zieht. Auch das „Heimdal“-Album (2023) kommt auf der Setlist nicht zu kurz. „Forest Dweller“ und der achtminütige Titeltrack passen super ins Set. Dazu gibt’s auf der großen Leinwand wie immer Bilder von Wäldern, Gewittern und anderen Landschaften. Das sieht nicht nur sehr ästhetisch aus, sondern passt natürlich auch hervorragend zur Musik der Norweger. Bei „Havenless“ ist das Publikum besonders begeistert. Als anschließend das alte ENSLAVED-Logo eingeblendet wird, gibt’s mit „Fenris“ und „Isa“ noch mal zwei Klassiker, bei denen auch Fans der frühen Alben glücklich sein dürften. Zum Schluss folgt mit „Allfǫðr Oðinn“ noch ein Song von der ersten EP „Hordanes Land“. Ein perfekter Abschluss!
Setlist ENSLAVED
Ethica Odini
Homebound
Forest Dweller
Heimdal
Sequence
As Fire Swept Clean the Earth
Havenless
Fenris
Isa
Allfǫðr Oðinn
SONNTAG
MORK
Der Sonntag beginnt für uns ziemlich feurig. MORK stehen nämlich zum ersten Mal auf der Mainstage im Rockefeller und haben offenbar einiges mit uns vor. Thomas Eriksen und seine Mannen sind einheitlich gekleidet, tragen Corpsepaint und legen sogleich mit einer ziemlich beeindruckenden Pyroshow los. Vor der Bühne hat sich trotz der frühen Spielzeit bereits jetzt eine große Menge versammelt und MORK haben sichtlich Spaß an ihrem Auftritt. Musikalisch bewegen sie sich zwischen rohem, ursprünglichem Black Metal und ruhigeren, atmosphärischen Parts. Die Setlist ist ein Querschnitt durch die bisherige Schaffensphase der Band. Neben Songs wie „Eremittens dal“ vom gleichnamigen Album oder „Heksebål“ von der aktuellen Scheibe „Syv“ geben uns die Norweger mit „Torden“ einen kleinen Vorgeschmack auf das kommende Album „Monolitt“. MORK machen am letzten Tag jedenfalls deutlich mehr Eindruck als UDÅD an gleicher Stelle im letzten Jahr. Der perfekte Einstieg in den letzten Festivaltag!
AUÐN
Bei AUÐN gibt es für mich ein kleines Wiedersehen. Die Isländer spielten bereits 2017 auf dem Inferno, damals im Rahmen der Icelandic Night unten im John Dee. Und jetzt, neun Jahre später, stehen sie auf der großen Hauptbühne im Rockefeller! Bekannt sind die Isländer für ihre langen, atmosphärische Songs, die zwischen leisen, atmosphärischen Passagen und heftigen Ausbrüchen wechseln. Frontmann Hjalti Sveinsson spricht zwischendurch über Jan-Martin Jensen und erzählt, wie sehr er die Band unterstützt und ihnen geholfen hat. Dafür gibt es natürlich viel Applaus aus dem Publikum. Insgesamt ein sehr stimmungsvoller Auftritt!
Setlist AUÐN
Verður von að bráð
Drepsótt
Einn um alla tíð
Eldborg
Þjáning Heillar Þjóðar
Haldreipi hugans
Prísund
Vökudraumsins fangi
PERCHTA
Im John Dee wird es anschließend mystisch. PERCHTA aus Österreich verbinden Black Metal mit traditionellen alpinen Folklore-Klängen und einer gehörigen Portion Ritual. Im Mittelpunkt steht Sängerin und Frontfrau Frau Percht, die mit ihrer intensiven Bühnenpräsenz sofort alle Blicke auf sich zieht. Die Musik der Tiroler ist deutlich vielseitiger, als man denkt. Neben wuchtigen Black-Metal-Passagen kommen Hackbrett, Percussion und weitere traditionelle Instrumente zum Einsatz. Dazu singt Frau Percht mal klar und fast beschwörend, dann wieder mit Black Metal-Gekeife. Die Texte sind komplett in Tiroler Mundart gehalten und drehen sich unter anderem um Weiblichkeit, Mutterschaft und alte alpine Mythologie. Auf der Bühne im John Dee ist es größtenteils dunkel, was den Auftritt noch etwas mystischer erscheinen lässt. Mir gefällt vor allem, dass die Tiroler ihre Folk-Elemente nicht einfach als hübsche „Deko“ über den Black Metal legen. Beides gehört hier nämlich zusammen und ergibt eine sehr spannende und eigenständige Mischung. Bei mir hinterlassen PERCHTA auf jeden Fall einen nachhaltigen Eindruck!

PRIMORDIAL
Tatsächlich sind bereits neun Jahre seit dem letzten Inferno-Auftritt von PRIMORDIAL vergangen. Wie die Zeit vergeht! Jetzt stehen die Iren endlich wieder auf der Hauptbühne im Rockefeller und machen sofort klar, dass sie live einfach immer noch eine absolute Macht sind. Der Mix aus Black/Pagan Metal mit Folk-Elementen funktioniert immer noch hervorragend und der charismatische Frontmann Alan „Nemtheanga“ Averill hat die Meute vor der Bühne wie immer sofort im Griff. Auf der Setlist stehen Klassiker wie „As Rome Burns“ oder „The Coffin Ships“, die vom Publikum ordentlich abgefeiert werden. PRIMORDIAL enttäuschen live einfach nie.
Setlist PRIMORDIAL
As Rome Burns
No Grave Deep Enough
To Hell or the Hangman
Victory Has 1000 Fathers, Defeat Is an Orphan
Gods to the Godless
The Coffin Ships
Empire Falls
OLD MAN’S CHILD
Den folgenden Auftritt haben wir (wie offenbar ziemlich viele) sehnlichst erwartet. Schließlich sind OLD MAN’S CHILD nach einer sehr langen Pause zurück und natürlich ist das Rockefeller entsprechend voll. Wir haben zum Glück einen guten Sport auf der Empore ergattert, so dass wir den perfekten Blick auf die Bühne haben. Als die Norweger loslegen, hängt dichter Nebel über der Bühne. Nach dem Comeback beim Tons of Rock im letzten Jahr ist heute allerdings einiges anders, denn diesmal steht nicht Hoest von Taake am Mikro, sondern Galder selbst übernimmt die Vocals nebst Gitarre. Und man muss sagen, dass das verdammt gut funktioniert. Mit „Towards Eternity“ vom 1998er Album „Ill-Natured Spiritual Invasion“ geht es los. Danach folgen unter anderem „King of the Dark Ages“ vom Debüt „Born of the Flickering“ und „Hominis Nocturna“ von „Revelation 666: The Curse of Damnation“. Der Sound im Rockefeller ist druckvoll und glasklar, OLD MAN’S CHILD spielen tight und das Publikum ist größtenteils begeistert. Mit „The Millennium King“ endet der Gig, welcher alle Erwartungen an das Comeback mehr als erfüllt. Als die Norweger fertig sind, leert sich das Rockefeller auffällig schnell. Wahrscheinlich haben viele ihr persönliches Highlight des letzten Festivaltages da bereits hinter sich.
FIRESPAWN
Den Abschluss – zumindest im John Dee - übernehmen FIRESPAWN und gehen direkt in die vollen. Songs wie „The Gallows End“ oder „Full of Hell“ machen sofort klar, wo der Todesmetall-Hase langläuft. Und so dauert es auch nicht lange, bis die ersten Moshpits entstehen. Jörgen Sandström, der seit der Reunion 2025 den Gesang übernimmt, liefert dabei richtig ab. Die Energie der gesamten Band ist enorm und FIRESPAWN wirken live noch brutaler und intensiver als auf CD. „Imperial Burning“, „Death and Damnation“ und „Ruination“ gehören zu den Highlights des Gigs und bringen das John Dee ordentlich zum Kochen. Natürlich bleibt auch der ehemalige Sänger L.G. PETROV nicht unerwähnt. Der verstorbene ENTOMBED-Frontmann hat FIRESPAWN 2014 gemeinsam mit Alex Impaler, Victor Brandt, Fredrik Folkare und Matte Modin gegründet und hat 2021 leider den Kampf gegen den Krebs verloren. Auch die ebenfalls an Krebs verstorbenen Szene-Größen Tomas „Tompa“ Lindberg (AT THE GATES) und Inferno-Gründer Jan-Martin Jensen werden erwähnt. Für mich sind FIRESPAWN definitiv eines der Highlights des Tages. Denn genau so muss Death Metal live funktionieren!
DEICIDE
Todesmetallisch geht es auch auf der Hauptbühne zur Sache. DEICIDE machen nämlich den Headliner und Rausschmeißer des letzten Abends. Trotz später Stunde ist das Rockefeller immer noch ganz gut gefüllt, als die Amis loslegen. Und von der ersten Sekunde an machen die Herren um Glen Benton klar, dass hier gar keine große Show nötig ist. Viel Licht gibt es nicht, Benton hält sich mit Ansagen ebenfalls zurück. Dafür gibt es kompromisslosen Old School-Death Metal at it’s best! Mit „When Satan Rules His World“ und „Bastard of Christ“ legen die US-Legenden los. Glen Bentons Stimme klingt dabei noch immer brutal und unverwechselbar. Die Band wirkt nach wie vor wie eine bestens eingespielte Maschine und knüppelt sich souverän durch das Set, dessen Hauptaugenmerk vor allem auf den frühen DEICIDE-Jahren liegt. „Once Upon the Cross“, „Sacrificial Suicide“ (der erste veröffentlichte DEICIDE-Song überhaupt) und „Serpents of the Light“ bringen die Menge nach allen Regeln der Kunst in Bewegung. Immer wieder bilden sich Moshpits, Haare kreisen und Pommesgabeln ragen in die Luft, während die Jungs eine Death Metal-Granate nach der anderen rausfeuern. Gegen Ende des Gigs geht’s noch mal gut zur Sache. „Dead by Dawn“ und „Lunatic of God’s Creation“ lassen die Fans weiter eskalieren, bevor DEICIDE mit „Homage for Satan“ den letzten Song raushauen und damit auch das gesamte Inferno beschließen. Dazu bildet sich noch einmal ein Wall of Death. Nach vier Tagen voller Metal und Bier ist damit endgültig Schluss. Und während wir langsam begreifen, dass das 25. Inferno tatsächlich schon wieder vorbei ist, verabschieden sich DEICIDE mit eben diesem Klassiker. Ein passender Abschluss, würde ich sagen - und natürlich ein ziemlich guter Grund, sich jetzt schon auf das kommende Inferno zu freuen!
Setlist DEICIDE
When Satan Rules His World
Bastard of Christ
Carnage in the Temple of the Damned
Behead the Prophet (No Lord Shall Live)
Bury the Cross… With Your Christ
Once Upon the Cross
From Unknown Heights You Shall Fall
Sacrificial Suicide
Holy Deception
Serpents of the Light
Forever Hate You
Satan Spawn, the Caco-Daemon
Sever the Tongue
In Hell I Burn
They Are the Children of the Underworld
Scars of the Crucifix
Dead by Dawn
Deicide
Lunatic of God's Creation
Homage for Satan
FAZIT
Schon wieder sind vier Tage Inferno vorbei. Und wie immer ging alles viel zu schnell vorbei! Vier Tage lang Metal, Bier, tolle Gespräche mit alten und neuen Freunden und eine einzigartige Atmosphäre. Dazu kommen natürlich das Hotel, die unterschiedlichen Venues und Metal-Kneipen und das komplette Rahmenprogramm.
Die Organisation ist wie gewohnt reibungslos gelaufen, so dass man mit Fug und Recht behaupten kann, dass die Macher des Festivals nach wie vor alles richtig machen.
Das nächste Inferno Festival findet übrigens vom 25. bis 28. März 2027 statt. Wir warten dann mal gespannt auf die ersten Bandankündigungen!
TOP: THE KOVENANT, OLD MAN’S CHILD, FIRESPAWN, PERCHTA, die Menschen, die Stimmung, das Frühstück im Hotel Clarion The Hub
FLOP: Die norwegischen Bierpreise – und vier Tage sind einfach viel zu kurz!
IMPRESSIONEN




